Dozenten
der internationalen Sommerakademie Bad Leonfelden 2026
Thomas Riebl wurde in Wien geboren. Er studierte mit Siegfried Führlinger, Peter Schidlof und Sandor Végh. Mit 16 Jahren debütierte er im Wiener Konzerthaus; seither konzertierte er auf den bedeutensten Podien Europas und der U.S.A.(u.a. Goldener Saal des Wiener Musikverein, Concertgebow Amsterdam, Carnegie Hall, N.Y.), mit vielen Orchestern, u.a. mit dem Chicago Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Horst Stein, Edo de Waart, Sir Andrew Davies und Sylvain Cambreling. Er war Gast bei vielen renommierten internationalen Musikfestivals (z.B.Salzburger Festspiele), und musizierte mit Jessye Norman, Brigitte Fassbaender, Auréle Nicolet, Gidon Kremer, Benjamin Schmid, Joshua Bell, Isabelle Faust, Tabea Zimmermann, Natalia Gutman, Boris Pergamenschikow, Steven Isserlis, Sabine Meyer, Andras Schiff, Oleg Maisenberg, Elisabeth Leonskaja, Pierre-Laurent Aimard, Lars Vogt und dem Juilliard String Quartet.
Thomas Riebl gewann den 3.Preis beim Internat.Wettbewerb der ARD in München 1976 sowie den 1.Preis beim Internat.Naumburg-Violawettbewerb in New York 1982.
1972 – 1979 war er Bratscher des Wiener Franz-Schubert-Quartetts (1.Preis beim Wettbewerb der Europäischen Rundfunkanstalten in Stockholm 1974); von 1979 – 2004 war er Mitglied des Wiener Streichsextetts. Seit 1983 ist er Professor an der Universität Mozarteum Salzburg und gab unzählige Meisterklassen an den bedeutensten internationalen Musik-Hochschulen. Viele seiner Studierenden gewannen internationale Wettbewerbe und wurden Professor/inn/en an Musik-Hochschulen sowie Mitglieder führender Orchester und Streichquartetten.
Er ist künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie Bad Leonfelden, Austria und spielte zahlreiche CDs für EMI, RCA, pan classics und Hyperion Records ein. 2010 entwickelte er zusammen mit Geigenbaumeister Bernd Hiller eine fünfsaitige Tenorbratsche, auf der er u.a. die Arpeggione-Sonate von F.Schubert, J.S.Bach’s Lautenfassung seiner 5. Cellosuite, seine sechste Cello-Suite, das Klarinettenkonzert von Mozart (in der Originalversion für Bassettklarinette) sowie neu für das Instrument geschriebene Werke spielt, u.a. die “Toccata for Thomas” von Garth Knox.
"Die Unmittelbarkeit des Zugriffs, das immer spannungsgeladene Musizieren, die Logik der Phrasierung, die rhythmische Stabilität und die staunenswerte Intonationspräzision prägten alle Auftritte von Diyang Mei."
Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung, September 2018
"Er ruht in sich, emotional aber ist er höchst präsent. Wie die Stimme einer umhergeisternden Seele bahnt sich das Bratschen-Solo seinen Weg aus dem Nichts."
Barbara Doll, Süddeutsche Zeitung, December 2019
“Mei produced a reading [of Bartók’s Viola Concerto at the 2018 ARD competition] that was clear-sighted, outgoing and thoroughly enjoyable [...] the listener had the impression of a player who might just have that intangible quality of an influential voice, perhaps even a new advocate for the viola.”
Chloe Cutts, The Strad, January 2019
Since his brilliant success at the 2018 ARD International Music Competition—where he won first prize in the viola category, the Audience Prize, and several special awards— violist Diyang Mei has steadily advanced his international career. Since 2022, he has served as the 1st Principal Viola of the Berliner Philharmoniker.
He has appeared as soloist with leading orchestras such as the Bavarian Radio Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra, SWR Symphony Orchestra Stuttgart, Munich Chamber Orchestra, Deutsche Radio Philharmonie, Konzerthausorchester Berlin, and Scottish Chamber Orchestra. In 2023, he performed a concert tour of China as soloist with the Berlin Baroque Soloists, with whom he also recorded a concerto album for Sony Classical to be released in 2025.
Alongside his solo engagements, Diyang Mei is a dedicated chamber musician who regularly collaborates with artists such as Sir András Schiff, Frans Helmerson, Emmanuel Pahud, Albrecht Mayer, Sabine Meyer, Noah Bendix Balgley, Kian Soltani, and ensembles including the Belcea Quartet. He has performed at renowned festivals such as Mecklenburg-Vorpommern, Schwetzingen, Schwarzwald Musikfestival, and the Mozartfest Würzburg. Before joining the Berliner Philharmoniker, he was Principal Viola of the Munich Philharmonic from 2019 to 2022.
Diyang Mei has received numerous top awards, including first prizes at the International Instrumental Competition for Viola in Markneukirchen (2017), the Max Rostal Competition in Berlin (2015), the Kulturkreis Gasteig Musikpreis in Munich (2015), and the IVC Young Artist Competition in Rochester (2012), among others.
He studied with Shaowu Wang in Beijing, Hariolf Schlichtig in Munich, and Nobuko Imai at the Kronberg Academy. A fellowship winner of the Borletti-Buitoni Trust, he plays a viola made by Antonio Mariani (c. 1646), generously loaned to him by a member of the Stretton Society.
Upcoming Highlights for the 2025/26 season, Diyang Mei will make his solo debut with the Berlin Philharmonic and the Symphoniker Hamburg, as well as perform in season-closing concerts with the Shanghai Symphony Orchestra and the China Philharmonic Orchestra.
Marko Milenković ist seit 2024 Solobratscher des WDR Sinfonieorchesters, nachdem er zuvor bereits im Alter von 22 Jahren Solobratscher des Stuttgarter Kammerorchesters wurde. Ab dem Wintersemester 2025 übernimmt er eine Professur für Bratsche an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Als Gast-Solobratscher wirkte Marko mit renommierten Ensembles wie der Camerata Bern, dem Münchner Kammerorchester, dem Casa da Música Sinfonieorchester (Portugal), dem Liechtensteinischen Sinfonieorchester, der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein und den Salzburg Chamber Soloists. Zudem ist er regelmäßig zu Gast bei der Camerata Salzburg und dem Mahler Chamber Orchestra.
Als leidenschaftlicher Kammermusiker war Marko Mitglied des Adelphi Quartetts Salzburg, mit dem er internationale Erfolge feierte – darunter den 1. Preis beim Irene Steels-Wilsing Stiftung Wettbewerb (Heidelberger Frühling), den 2. Preis beim Wigmore Hall String Quartet Competition in London sowie mehrere Auszeichnungen beim Premio Paolo Borciani Internationalen Wettbewerb in Reggio Emilia. Frühere kammermusikalische Stationen führten ihn zum Testore Quartett (Österreich) und zum Amar Quartett (Schweiz).
Er gastierte bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Rheingau Musik Festival, wo er mit Künstlern wie Patricia Kopatchinskaja, Valentin Erben, Sergio Azzolini und Ilya Gringolts auftrat. Als Solist spielte er mit dem Stuttgarter Kammerorchester und den Bosch Streichsolisten und unterrichtete bei den Haliaeti Meisterkursen in Slowenien sowie am Royal Conservatoire Birmingham.
Geboren in Ćuprija (Serbien), begann Marko seine musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren auf der Geige, bevor er mit vierzehn zur Bratsche wechselte und Schüler von Prof. Tomislav Milošević wurde. Er setzte seine Studien bei Thomas Riebl und Lawrence Power fort.
Er spielt eine Bratsche von Hiroshi Iizuka aus dem Jahr 1996.