Professors

Violin

Mark Gothoni

Mark Gothoni – Virtuoso & Belcanto Festival

Violin

Pianistin : Marta Kucbora

Mark Gothoni stammt aus Finnland. Er ist Schüler von Ana Chumachenco in München, Shmuel Ashkenasi in Chicago und Sandor Vegh in Salzburg. Er tritt in den bedeutendsten Sälen wie Berliner Philharmonie, Concertgebouw Amsterdam, Lincoln Center New York, Wigmore Hall London, Kioi Hall Tokyo, sowie auf Musikfestivals von Kuhmo, Finnland bis Casals Festival, Puerto Rico auf. Er ist seit 2004 erster Geiger des Orpheus Quartets sowie Mitglied des Mozart Piano Quartets. 1996-2004 arbeitete er als Konzertmeister u.a. bei Münchner und Zürcher Kammerorchester und 2004-08 leitete er als Musical Director das European Union Chamber Orchestra. Seine Lehrtätigkeit brachte ihn u.a. an die McGill University in Montreal und Sibelius-Akademie Helsinki bevor er als Professor für Violine an die Universität der Künste Berlin berufen wurde. Nebenher gibt er Meisterkurse auf der ganzen Welt, darunter Tokyo University of Arts, Liceo Barcelona, Western University of Ontario, Campos do Jordao, Brasilien. 1998-2011 war er künstlerischer Leiter der “Festivo”-Musikfestspiele in Rauma, Finnland und leitet seit 2001 die Kammermusikkurse der Savonlinna Music Academy. Er spielt eine A. Stradivari aus dem Jahr 1709, aus dem Besitz der Universität der Künste Berlin.   

Viola

Thomas Riebl

Thomas Riebl

Foto von Thomas Riebl

Viola

Pianist: Egle Staskute;

Repertoire: one piece by J.S.Bach and at least one other piece.

Thomas Riebl wurde in Wien geboren. Er studierte mit Siegfried Führlinger, Peter Schidlof und Sandor Végh. Mit 16 Jahren debütierte er im Wiener Konzerthaus; seither konzertierte er auf den bedeutensten Podien Europas und der U.S.A.(u.a. Goldener Saal des Wiener Musikverein, Concertgebow Amsterdam, Carnegie Hall, N.Y.), mit vielen Orchestern, u.a. mit dem Chicago Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Horst Stein, Edo de Waart, Sir Andrew Davies und Sylvain Cambreling. Er war Gast bei vielen renommierten internationalen Musikfestivals (z.B.Salzburger Festspiele), und musizierte mit Jessye Norman, Brigitte Fassbaender, Auréle Nicolet, Gidon Kremer, Benjamin Schmid, Joshua Bell, Isabelle Faust, Tabea Zimmermann, Natalia Gutman, Boris Pergamenschikow, Steven Isserlis, Sabine Meyer, Andras Schiff, Oleg Maisenberg, Elisabeth Leonskaja, Pierre-Laurent Aimard, Lars Vogt und dem Juilliard String Quartet.

Thomas Riebl gewann den 3.Preis beim Internat.Wettbewerb der ARD in München 1976 sowie den 1.Preis beim Internat.Naumburg-Violawettbewerb in New York 1982.

1972 – 1979 war er Bratscher des Wiener Franz-Schubert-Quartetts (1.Preis beim Wettbewerb der Europäischen Rundfunkanstalten in Stockholm 1974); von 1979 – 2004 war er Mitglied des Wiener Streichsextetts. Seit 1983 ist er Professor an der Universität Mozarteum Salzburg und gab unzählige Meisterklassen an den bedeutensten internationalen Musik-Hochschulen. Viele seiner Studierenden gewannen internationale Wettbewerbe und wurden Professor/inn/en an Musik-Hochschulen sowie Mitglieder führender Orchester und Streichquartetten.

Er ist künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie Bad Leonfelden, Austria und spielte zahlreiche CDs für EMI, RCA, pan classics und Hyperion Records ein. 2010 entwickelte er zusammen mit Geigenbaumeister Bernd Hiller eine fünfsaitige Tenorbratsche, auf der er u.a. die Arpeggione-Sonate von F.Schubert, Beethoven´s Sonate op.5/1, die sechste Cello-Suite und die Gambensonaten von J.S.Bach, das Klarinettenkonzert von Mozart (in der Originalversion für Bassettklarinette) sowie neu für das Instrument geschriebene Werke spielt.

Predrag Katanic

Foto von Predrag Katanic

Viola

Predrag Katanic, geboren in Serbien, studierte an der Musikakademie in Belgrad sowie bei Thomas Riebl am Mozarteum in Salzburg, bei dem er mit dem Würdigungspreis des österreichischen Kulturministeriums abschloss.

Als Assistent in der Klasse von Thomas Riebl begann auch seine Lehrtätigkeit. Er unterrichtete beim International Music Seminar in Prussia Cove, England, am Royal Northern College of Music, Manchester und am Royal College of Music in London. Seit 2003 hat er eine Professur an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz inne.

Predrag Katanic ist seit 1997 Bratschist des stadler quartetts.

Er gibt regelmässig Meisterklassen und Konzerte in Österreich, Spanien, Portugal, England, Deutschland, Süd Korea, Japan und Süd Afrika.

Cello

Gustav Rivinius

ARD Radiofestival 2019 2. August 2019 - Kalender - Bremen Zwei - Radio  Bremen

Cello

Pianistin : Srebra Gelleva

Als bisher einziger deutscher Musiker wurde Gustav Rivinius 1990 mit dem 1. Preis und der Goldmedaille des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerbs ausgezeichnet. Der damals 24-jährige Cellist erhielt zudem den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Tschaikowsky-Werkes aller Teilnehmer. Seither konzertiert er auf der ganzen Welt mit führenden Musikern, Orchestern und Dirigenten.

Höhepunkte seiner bisherigen Karriere sind die Aufführungen mit dem Sinfonieorchester des BR unter Lorin Maazel, Ingo Metzmacher sowie Hans Zender. Zur Wiedereröffnung des Goldenen Saals der Prager Burg spielte Gustav Rivinius das Dvořák Konzert mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Vaclav Neumann und zum 50-jährigen Bestehen der Bamberger Symphoniker, wo er mehrere Male als Solist zu Gast war.

In den USA war Gustav Rivinius Gast beim Pittsburgh Symphony Orchestra, bei den Orchestern von Saint-Louis, Cincinnati, Washington D.C. und Houston. In Tokio spielte er mit den Moskauer Philharmonikern, in Seoul mit dem KBS Symphony Orchestra und in Peking mit dem National Ballett Orchestra. Dabei arbeitete er zusammen mit Dirigenten, wie Marek Janowski, Christoph Eschenbach und Dmitri Kitajenko. Gustav Rivinius konzertierte mit den Orchestern von Lissabon, Toulouse, Lyon, dem Helsinki Philharmonic und dem Swedish Radio Orchestra unter Valery Gergiev, sowie in Luzern mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman. In Deutschland trat er mit allen Rundfunksinfonieorchestern, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Konzerthaus Orchester Berlin und dem Leipziger Gewandhaus Orchester auf.

Neben dem solistischen Auftreten widmet sich Gustav Rivinius der Kammermusik. Regelmäßig musiziert er mit seinen Brüdern im Rivinius Klavier Quartett, sowie in Recitals mit seinem Bruder Paul am Klavier. Beim Festival Spannungen in Heimbach gehört er zum festen Musikerkreis. Er ist dort u. a. mit seinen musikalischen Freunden Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Isabelle Faust und Sharon Kam jedes Jahr zu hören, auch auf den zahlreichen CD-Mitschnitten des Festivals.

Er gründete das Trio Gasparo da Salò, das Bartholdy Streichquintett und das Tammuz Piano Quartet, mit welchem er die beiden Klavierquartette von George Enescu für cpo einspielte. Auf CD erschienen außerdem das Cellokonzert von Ermanno Wolf-Ferrari mit dem Sinfonieorchester des hr unter Alan Francis (cpo) und von H.W. Henze die Ode an den Westwind mit dem RSO Saarbrücken unter Stanislaw Skrowaczewski (Arte Nova). Mit Sharon Kam und Martin Helmchen spielte der das Brahms Klarinettentrio für Berlin Classics ein.

Gustav Rivinius unterrichtet seit vielen Jahren als Professor an der Hochschule für Musik Saar. Er ist Mitbegründer der Kammermusiktage Mettlach und beeinflusst damit seit über 30 Jahren die musikalische Landschaft in seinem heimatlichen Saarland. Er gibt jährlich Meisterkurse, z.B. beim Schleswig-Holstein Musik Festival und ist Juror bedeutender Musikwettbewerbe, wie z.B. beim Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau.